Religiös - oder doch lieber christlich?
Der Neutestamentler und Erfurter Bischof Dr. Joachim Wanke geht in seinem Fastenhirtenbrief ad fontes, an die Grundlagen unseres Christseins. So klare und ursprüngliche Worte gehen nicht nur die Thüringer Diaspora- und Eichsfeldkatholiken etwas an. Sie gelten auch auf Rügen und in Kreuzberg. Wanke bleibt - gegen alle Weltbesoffenheit - auch noch dem letzten Wort der Bibel treu. Zitate:
"Es gehört zu den Glaubensirrtümern der heutigen Zeit zu meinen, das Treuegebot für christliche Eheleute sei abgeschafft, weil irgendwelche Fernsehstars ja auch beliebig oft neu heiraten. Und weil Gott eben doch ein 'lieber Gott' sei, könne man den Gottesdienstbesuch und das persönliche Gebet auf ein paar symbolische Akte einschränken. Gott werde damit schon zufrieden sein."
"Der militante Atheismus feiert ja durchaus auch fröhliche Urständ - mit ebeneso primitiven Parolen wie einst zur Zeit der alten kommunistischen Einheitspartei. Es braucht auch heute die Kraft, die Geister zu unterscheiden, ob sie nun religionsfreundlich daherkommen oder nicht."
"Gehen wir selbstbewusst und in Gelasseneheit unseren Weg als Christen: über unseren Glauben solide informiert, für das Gute entschieden und mit der nötigen Skepsis, was die Versprechungen dieser Welt betrifft. Die vor uns liegende Fastenzeit will uns darin kräftigen."
Hier geht's zum kompletten Hirtenbrief.

