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Todestag von Nikolaus Bares

Am 1. März 1935 starb der zweite Bischof von Berlin Nikolaus Bares nach einer nur wenig mehr als einjährigen Amtszeit.

 

 

Geboren am 14. Januar 1871 in Idenheim bei Bitburg, erhielt er 1895 die Priesterweihe. 1909 promovierte er an der Universität Breslau. Es begann eine Lehrtätigkeit am Trierer Priesterseminar in Exegese und Apologetik, die bis zu seiner Ernennung zum dortigen Regens im Jahre 1918 währte. 1929 wurde Nikolaus Bares zum Bischof von Hildesheim ernannt.

 

Am Fest Mariä Lichtmess 1934 übernahm er dann den Berliner Bischofsstuhl. In seiner kurzen Amtszeit setzte er sich hier gegen die zunehmenden Übergriffe des NS-Regimes zur Wehr. Vergeblich bemühte er sich im Auftrag der Fuldaer Bischofskonferenz um die Rettung katholischer Vereine, vergeblich forderte er von Hitler Aufklärung über den Mord am Vorsitzenden der Katholischen Aktion Dr. Erich Klausener, vergeblich protestierte er gegen erste Beschlagnahmungen des Kircheblattes und ebenso vergeblich richtete er Protest an Hitler gegen das im Dezember 1934 ergangene Verbot öffentlicher Veranstaltungen der Kirchen.

 

Nach kurzer Krankheit starb der 64jährige Bischof am 1. März 1935. Der plötzliche Tod löste weit über das Bistum hinaus Bestürzung aus, nährte sogar den Verdacht, die Nazis hätten ihre Hand mit im Spiel gehabt.

 

Nikolaus Bares hatte von sich selbst gesagt: "Ich will nichts anderes sein, als ein Mensch über den Gott schrankenlos verfügen kann." 

 


 


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