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Das Erzbistum Berlin betet 40 Tage um geistliche Berufungen

Monatlicher Gebetstag für geistliche Berufe

Der weltweit erste Priestersamstag, wie er damals noch hieß, wurde am 8. September 1934 von Prälat Bernhard Lichtenberg zusammen mit dem Domkapitel und Bischof Nikolaus Bares in der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale gefeiert.

 

Bereits 1932 verfasste P. Paschalis Schmid in Berlin das für diesen Tag gedachte "Aufopferungsgebet", das der sterbende Bischof Schreiber noch korrigierte und bestätigte. 

 

Der Priestergebetstag fand bald auch die päpstliche Anerkennung. Am 11. März 1936 erschien ein eigenes Dekret, das die Messe vom "Ewigen Hohenpriester" als feierliche Votivmesse am ersten Donnerstag oder am ersten Samstag im Monat gestattete. 

 

Im Sommer 1936 beschloss die Deutsche Bischofskonferenz eine Eingabe an den Hl. Stuhl bzgl. des Priestersamstags und erwirkte damit folgende Antwort: In Deutschland darf der monatliche Priestergebetstag mit feierlicher Votivmesse am ersten Samstag nach dem Herz-Jesu-Freitag gehalten werden. Damit war für Deutschland der Priestersamstag genehmigt. Heute heißt er Gebetstag für geistliche Berufe, und es wird dafür - mit gleichem Recht - wieder mehr der Donnerstag gewählt.

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