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Das Erzbistum Berlin betet 40 Tage um geistliche Berufungen

Herz der Diözese

kath.net berichtet, dass zwei spanische Bischöfe geradezu einen Boom an Priesteramtskandidaten verzeichnen. Bischof Demetrio Fernandez (Diözese Tarazona) und Bischof Josep Angel Saiz Meneses (Diözese Terrassa) gründeten vor zwei Jahren jeweils in ihren Bistümern ein eigenes Seminar und haben heute bereits 28 bzw. 15 Seminaristen, was für kleine spanische Diözesen schon eine große Zahl ist.

 

"Eine Diözese ohne Seminar ist eine tote Diözese" wird Bischof Fernandez zitiert; und ebenso betont er die Wichtigkeit der "kleien Seminare", die sich der Jugendlichen schon in einem frühen Alter annehmen würden. Fernandez: "Ich bin davon überzeugt, dass sich die wichtigen Ideale bei einer Person bereits im Alter von 15 Jahren herausbilden. Ihre Ideale sind voll von Träumen und Visionen, die anschließend zur Reife geführt werden müssen. Aber diese Ideale sind eine erstaunliche Antriebskraft für das ganze Leben." 

 

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Hierzu noch aus dem Vatican-Magazin ein bedenkenswerter Beitrag des Münchner Pattloch-Verlegers Bernhard Meuser. "Was wir jetzt brauchen, sind 'Schulen des Glaubens'".

 

"Das II. Vatikanische Konzil nennt das Seminar das 'Herz der Diözese' (OT 5). Sein Pulsschlag bestimmt langfristig das religiöse und kirchliche Leben draußen in den Gemeinden. Von hier sendet Christus in der Person des Bischofs immer wieder neu seine Boten aus, durch die er selber im Volke Gottes seine Heilssendung fortsetzt."

(Johannes Paul II. bei der Einweihung des Augsburger Priesterseminars am 4. Mai 1987)

 

 

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