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Das Erzbistum Berlin betet 40 Tage um geistliche Berufungen

Alt und Jung beten mit

Diakon Thomas Marin berichtet von zwei Gebetszeiten im Rahmen des 40tägigen Gebetes in Berlin und Potsdam:

 

Wie an jedem letzten Mittwoch im Monat trafen sich am 30. April 2008 Mitglieder des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe zum Monatstreffen in der St. Hedwigskathedrale. Nach der Beichtgelegenheit und dem üblichen Gebet von drei Gesätzen des Rosenkranzes feierte Domvikar Matthias Patzelt mit den Beterinnen und Betern die Heilige Messe. In der Predigt erinnerte er an der heiligen Papst Pius V., dessen Gedenktag begangen wurde. Der Heilige wäre heute sicher ein Förderer des Werkes für geistliche Berufe. Nicht nur sein Amt als Papst spräche dafür, sondern auch sein Bemühen um eine sorgfältige Auswahl und gute Ausbildung der Priester, das er in seinen Reformen nach dem Konzil von Trient zeigte. Der anschließende geistliche Vortrag befasste sich mit Leben, Werk und geistlicher Erfahrung des Schriftstellers Reinhold Schneider, dessen 50. Todestag kürzlich begangen wurde.

Die Monatstreffen des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe finden außer im Juli und Dezember an jedem letzten Mittwoch im Monat statt. Die Hl. Messe wird mit wechselnden Zelebranten um 16 Uhr in der Unterkirche der Kathedrale gefeiert. Alle interessierten Gläubigen sind in den Gottesdiensten und den anschließenden Vorträgen im Bernhard-Lichtenberg-Haus herzlich willkommen.

 

Kontakt: Päpstliches Werk für geistliche Berufe

Diakon Thomas Marin

c/o Dompfarramt St. Hedwig

Hinter der kath. Kirche 3

10117 Berlin

thomas (@) marin.as

 

 

Auch der Maisprung der Potsdamer Dekanatsjugend – eine Art frommer Nachtwanderung – stand in diesem Jahr im Zeichen des vierzigtägigen Gebets um geistliche Berufungen. Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren trafen sich am späten Abend des 2. Mai 2008 in Potsdam. Nach einer kurzen Andacht in der Propsteikirche St. Peter und Paul ging es durch die Nacht nach Kleinmachnow. Am Stadtrand, in der Parforceheide und am Ufer des Teltowkanals wurde in drei Stationen auf das Thema Berufungen eingegangen. Kaplan Hansjörg Blattner hatte Betrachtungen zu biblischen Berufungsgeschichten vorbereitet, die den Bogen von Mose am brennenden Dornbusch über Maria und die Berufung der Apostel bis hin zur Frage nach dem Willen Gottes für den eigenen Lebensentwurf schlugen. Nach etwa 15 Kilometern Fußweg erreichte die Gruppe die St. Thomas Morus-Kirche in Kleinmachnow. Gegen 4 Uhr morgens wurde hier die Heilige Messe vom Fest der Apostel Philippus und Jakobus gefeiert. Anstrengung und Müdigkeit war den Jugendlichen anzumerken, der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Den gemeinsamen Weg sah man in diesem Jahr bewußt als Teil der großen Gebetsaktion im Erzbistum. Der Maisprung der Dekanatsjugend greift eine Tradition aus den 1980er Jahren auf und findet seit 2002 wieder jährlich in der Nacht zum 1. Mai statt, in diesem Jahr ausnahmsweise verschoben wegen des Himmelfahrtsfestes.

 

40 Tage ist eine Aktion des Erzbistums Berlin Impressum Kontakt